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Philosoph Florian Arnold im Gespräch

Schuld, Sühne und Chance
Was bedeutet es heute "einzusitzen", wenn man seine "Schuld" unter der Woche absitzt und jedes Wochenende aufs Neue die Chance auf ein normales Leben ergreift? Was heißt "Freigang", wenn umgekehrt die eigene Zeit in der Haft zur künstlerischen Inspiration wird? Und was soll "Sühne" meinen in einer Gesellschaft, die ihre Haftanstalten als Resozialisierungsprogramme versteht?

Am Gespräch nehmen teil:
die beiden Künstler Ivan Schestakov und Ella Kehrer, Kurt Vesely, der seit 4 Jahren in der evang. Gefängnisseelsorge der JVA Adelsheim arbeitet und Florian Arnold.

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TUDOX ist am Standort in Wieblingen geschlossen

Gedankenfetzen // Gabi Kaiser

Vernissage am 01.10.2017 um 17 Uhr
Die Ausstellung entdeckt das Medium Fotografie von seinen Rändern her. In der Serie "Gedankenfetzen" verstricken sich die Alchemie lichtempfindlicher Substanzen, das Gestische einer Zeichnung, und die Assoziativkraft loser Wortfragmente im Raum des fotografischen Bildes. Gabi Kaiser fordert in der Ausstellung die Dehnbarkeit des Mediums in Bezug auf Zeit, Zufall, Sprache und Bildraum heraus.

Einführung: Markus Kaesler, Fotograf (Heidelberg)
http://www.markuskaesler.de/

weitere Termine:
Artist talk mit Gabi Kaiser am 22.10.2017 um 17 Uhr

Gabi Kaiser über ihre Arbeiten:
"...die Hände arbeiten – Handwerk; der Kopf arbeitet – Gedanken...
...durch das erneute Liegenlassen im Wasser lösen sich Bildteile aus der Gelatineschicht ab, genau wie Gedanken verlorengehen.
Das hängt einfach ab von der gewählten Zeit. Bilder, Erinnerungen, Gedanken werden im Laufe der Zeit immer fragmentarischer..."


Die Ausstellung findet im Rahmen des OFF // FOTO…

Closing TUDOX

Am 14. Januar wird TUDOX geschlossen. Vernissage 15 - 20 Uhr 
Nichts ist für die Ewigkeit.

Ich lade Sie herzlich ein, mit mir den Abschied zu feiern. Gleichzeitig ist es auch Vernissage der letzten Ausstellung. Die Installation von Gabi Kaiser „der herzschlag meiner mutter“ wird bis Ende Januar Tag und Nacht im Fenster zu sehen sein.
"der herzschlag meiner mutter"
Installation aus fünf programmierbaren Lichtstelen, 2001/2002

“der herzschlag meiner mutter ursprung/vermächtnis/fortsetzung” benutzt die Technik, ohne daß sie das eigentliche Ereignis ist. Das zentrale Gefühl des angesprochen-sein, berührt-sein und vor allem eingegliedert-sein in den alles beinhaltenden Zeitfluß, die Erfahrung, daß etwas uns beruhigen und Sicherheit bringen kann, einerseits. Doch die immer wiederkehrende "Störung" unterbricht das Kontinuum und erinnert uns, andererseits. Die Abfolge der monochrom ausbelichteten Farbflächen, bezogen auf Leuchtintensität und Impuls, führen uns zu unserem …